Württembergi Magyar Protestáns Gyülekezet

Ungarische Evangelische Gemeinde in Württemberg
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Hungarian Evangelical Community in Wuerttemberg /Germany

60 Jahre ungarischsprachige evangelische Gottesdienste in Württemberg

60 éve magyar protestáns istentiszteletek Württemberg-ben

Im Rahmen eines Festgottesdienstes gedachte die Ungarische Evangelische Gemeinde in Württemberg am 28. Oktober 2007 eines besonderen Jubiläums: seit 60 Jahren, seit 1947 gibt es regelmäßig ungarischsprachige Gottesdienste und Gemeindearbeit auf dem Gebiet der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, mit dem Schwerpunkt Stuttgart.

Erste Reihe: Die Bischöfe July und Fabiny, dahinter: Die Pfarrer István Gémes und Hans Bodmer, in der 3.Reihe: Sándor Simon, 2.Vorsitzener mit seiner Frau
Erste Reihe: Die Bischöfe July und Fabiny, dahinter: Die Pfarrer István Gémes und Hans Bodmer, in der 3.Reihe: Sándor Simon, 2.Vorsitzener mit seiner Frau
Landesbischof Frank O.July bei der Verkündigung
Landesbischof Frank O.July bei der Verkündigung

Vor den rund 300 Anwesenden, Gemeinde und geladene Gäste hielt Landesbischof Frank Otfried July die Predigt über Jesu "Liebesgebot". Die Heimatkirchen vertrat Dr.Tamás Fabiny, Bischof der Norddiözese der Evang-Luth.Kirche in Ungarn.

Pfr.Bodmer begrüßt die Ungarische Gemeinde
Pfr.Bodmer begrüßt die Ungarische Gemeinde,
von links nach rechts: Die Bischöfe July und Fabiny, dann Pfr.Pál Gémes, Pfr. István Gémes und KR Ernst-Ludwig Vatter
Dr.Tamás Fabiny Tamás, Bischof der der Norddiözese der Evang.-Luth.Kirche in Ungarn
Dr.Tamás Fabiny Tamás, Bischof der der Norddiözese der Evang.-Luth.Kirche in Ungarn

Beide Bischöfe begrüßten und segneten die "Vereinbarung" zwischen der Ungarischen Evangelischen Gemeinde in Württemberg und der gastgebenden Bad-Cannstatter Luther-Gemeinde, die im Gottesdienst bekanntgegeben wurde. Nach dem Wortlaut der Vereinbarung gehört die ungarische Gemeinde nun als Teil der Luther-Kirchengemeinde zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Der geschäftsführende Pfarrer der Luther-Gemeinde, Hans Bodmer hieß die "Ungarn" freundlich willkommen, worauf Pfr. István Gémes antwortete. "Seit mehr als 35 Jahren haben kämpfen wir für diese Integration. Unentgeltlich und manchmal auch in Ermangelung eines guten Wortes haben wir diese kirchliche Arbeit unter den Ungarischsprachigen auf dem Gebiet der Landeskirche geführt. Es ist gut, dass diese Arbeit die verdiente Anerkennung bekommt, noch besser freilich, dass unsere ungarischen Evangelischen auf eine kirchliche Heimat finden ... nicht mehr als Fremdlinge, sondern als Hausgenossen. Ein besonderes Dankeschön gebührt der Luther-Kirchengemeinde, die in geschwisterlichen Weise die Herzen und die Türen ihrer Kirche und des Gemeindehauses für uns öffneten."

Abendmahl um den Altar
Abendmahl um den Altar
Segensworte der beiden Bischöfe
Segensworte der beiden Bischöfe

Im Festprogramm nach dem Gottesdienst haben Kinder aus der ungarischen Gemeinde ein kleines Singspiel gezeigt: "Es war einmal ein Königssohn ...". Die Presbyter verdeutlichten die bunte Zusammensetzung der ungarischen Gemeinde durch die Angabe der "Wurzeln", d.h. unserer Herkunftskirchen: Insgesamt 14 solcher Kirchen und Denominationen gruppierten sich um das vergrößerte Foto der Lutherkirche.

Unsere Wurzeln
Unsere Wurzeln

Der ungarische Bischof Dr.Tamás Fabiny sprach in seinem Vortrag vom Verhältnis der Kirche und der Öffentlichkeit. Das Bild der Kirchen in der Öffentlichkeit wird weitgehend von den Medien beeinflusst. Je mehr die Kirchen bereit sind die Medien in Gebrauch zu nehmen, statt ständig in die Defensivhaltung gedrängt zu werden, desto mehr können sie ihrer Aufgabe gerecht werden, nämlich Gottes Evangelium mit allen verfügbaren Mitteln auszubreiten.

Bischof Fabiny während seines Vortrages
Bischof Fabiny während seines Vortrages
Landesbischof July dankt für die EinladungLandesbischof July dankt für die Einladung

Auch Kirchenrat Ernst-Ludwig Vatter, der im Evang. Oberkirchenrat verantwortlich ist für die Arbeit mit fremdsprachigen Gemeinden, überbrachte Grüße. Seiner Mitwirkung ist auch die Vereinbarung zwischen einer landeskirchlichen Gemeinde und einer fremdsprachigen Gemeinde zu verdanken. Sie ebnet den Weg auch für andere nicht-deutschsprachigen Gemeinden den Weg in die Landeskirche.

KR E.Vatter spricht sein Grußwort
KR E.Vatter spricht sein Grußwort
Die Spannung steht Pfr.Gémes und Ehefrau Katalin noch ins Gesicht geschrieben, doch es ist alles wunderbar gelungen!
Die Spannung steht Pfr.Gémes und Ehefrau Katalin noch ins Gesicht geschrieben, doch es ist alles wunderbar gelungen!

Soli Deo gloria!

© 2007 - Ungarische Evangelische Gemeinde in Württemberg